Genosse werden

Beitrittserklärung

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Fragen und Antworten

Ein Genossenschaftsanteil ist die Beteiligung eines Mitgliedes an einer Genossenschaft zu den in der gültigen Satzung aufgeführten Regeln.

Vorteile

  • Jedes Mitglied hat grundsätzlich eine Stimme, "ein Mitglied – eine Stimme", unabhängig davon wie viele Genossenschaftsanteile ein Mitglied erwirbt.
  • Mitwirkung bei wichtigen Entscheidungen in der Generalversammlung.

Begrenztes Haftungsrisiko

  • Die Haftung ist auf die gezeichneten Anteile begrenzt.
  • Es besteht, gemäß Satzung, keine Nachschußpflicht.
  • Eine Genossenschaft kann insolvent werden. In diesem Fall kann das eingezahlte Kapital (Genossenschaftsanteile) teilweise oder ganz verloren gehen.

Nachteile

  • Genossenschaftsanteile lassen sich nicht frei verkaufen, wie etwa Aktienanteile
  • Rückzahlungen erfolgen erst nach Kündigung und Ablauf der satzungsgemäßen Fristen

Begrenzte Renditechancen

  • Genossenschaften sind primär auf die Förderung ihrer Mitglieder ausgerichtet, nicht auf die Gewinnmaximierung
  • Gewinne kommen den Dorfvereinen zugute

Rechtliche Aspekte

  • Die Mitgliedschaft entsteht durch eine Beitrittserklärung, die aktive Zustimmung der Genossenschaft (Vorstandsentscheid) und die Einzahlung der Genossenschaftseinlage
  • Ein Genossenschaftsanteil ist für 150 € zu erwerben.
  • Es können mehrere Genossenschaftsanteile erworben werden.

Prüfungspflicht

  • Eingetragene Genossenschaften unterliegen regelmäßigen Prüfungen durch die Prüfungsverbände.